Klanggenuss Gümmer

 

Thema des Monats im Januar / Februar:

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HEILSAME KLÄNGE FÜR KÖRPER, GEIST UND SEELE

Klangschalen gezielt in der Prävention nutzen
Klänge berühren Körper, Geist und Seele

Autor: Dr. Christina M. Koller

Die obertonreichen Klänge einer Klangschale sind nicht nur hörbar, sondern auch spürbar. Die sanften Schwingungen einer Klangschale, die auf dem Körper behutsam angeklungen wird, unterstützen die Körperwahrnehmung, lockern Verspannungen und regen die Durchblutung an. Die harmonischen Klänge ermöglichen eine mentale Entspannung. So können Ängste, Unsicherheiten und körperliche Verspannungen, die wichtige Regenerationsprozesse blockieren, abgebaut werden. Viele Menschen kommen bereits bei der ersten Klangmassage, bei der Therapieklangschalen nach einem bestimmten System auf dem bekleideten Körper positioniert und sanft angeklungen werden, in eine tiefe und wohltuende Entspannung, was sie für den Bereich der Prävention besonders interessant macht, da kein langes Üben nötig ist.

Stress vorbeugen – Gesundheit stärken

Eine 2007 vom Europäischen Fachverbandes Klang-Massage-Therapie e.V. durchgeführte Untersuchung konnte die positive Auswirkungen regelmäßiger Peter Hess-Klangmassagen auf den Umgang mit Stress und das Wohlgefühl in und mit dem eigenen Körper wissenschaftlich belegen. Der Kardiologe Dr. Jens Gramann beschäftigt sich ebenfalls mit der Stress reduzierenden Wirkung der Klangmassage und untersuchte jüngst ihre Wirkung im Vergleich zur Progressiven Muskelentspannung. Die vorläufigen Ergebnisse weisen auf eine ähnliche, wenn nicht sogar nachhaltigere Wirkung hin. So integrieren immer mehr Fachkräfte wie die Allgemeinmedizinerin Viviane Kolarcyk die Klangmassage in Angebote wie die psychosomatische Versorgung. Dr. Kolarcyk berichtet: „Stress und Ängste verursachen Beschwerden wie Schlafstörungen, Reizdarmsyndrom, Schulter-Nacken-Syndrom oder verspannungsbedingte Kopfschmerzen. Nicht selten verschwinden diese Beschwerden bereits nach einem Zyklus von 10 wöchentlichen Klangmassagen à 30 Minuten nachhaltig.

Auszug aus: „Kurewa Magazin“, 12/2013